Im Gedenken an die vermissten Soldaten im August 1944
  über Kurt Krause und Walter Kühnert
 


Hier ein paar Angaben über unsere Großväter

Am 20. August 1944 begann nordwestlich Iasi und südlich Tiraspol die russische Rumänienoffensive. Sie führte in kürzester Frist zur Zertrümmerung des Südflügels der deutschen Ostfront, zum Sturz des Regimes Antonescu und innerhalb weniger Wochen zum Verlust Rumäniens mit seinem Erdöl- gebiet von Ploesti, Bulgariens und schließlich des ganzen Balkans.
Das Einmalige der Katastrophe in Rumänien besteht darin, daß allein an deutschen Verbänden fünf Korpsstäbe mit neunzehn personell und materiell aufgefüllten Infanteriedivisionen, einer Panzer- und einer Panzergrenadierdivision der Heeresgruppe Südukraine innerhalb weniger Tage vernichtet oder bis auf unbedeutende Reste zerschlagen wurden. Nur einzelne Einheiten und wenige »Rückkämpfer« vermochten - oft erst nach vielen Wochen — die deutschen Linien in Ungarn zu erreichen. Auch die in Rumänien eingesetzte deutsche Luftflotte 4 und die in Rumänien und Bulgarien befindlichen Teile der deutschen Kriegsmarine erlitten hohe personelle und materielle Ausfälle.
Hunderttausende von Angehörigen dieser deutschen Soldaten erhielten plötzlich keine Lebenszeichen mehr. Verzweiflung und Trauer in Deutschland waren niemals vorher größer gewesen, und noch heute ist das Schicksal von über 8o 000 Vermißten unbekannt. Das Ausmaß sowie die militärischen und { politischen Folgen dieser deutschen Niederlage waren nicht weniger schwerwiegend als diejenigen der Schlacht von Stalingrad.

 

 
   
 
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